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BMÖ und AzW laden ein:

Beton für die Zukunft

 

Betonmarketing Österreich und Architekturzentrum Wien laden ein: BETON FÜR DIE ZUKUNFT
Dienstag, 26. Juni 2018, 18:00 Uhr Az W - Architekturzentrum Wien Museumsplatz 1 (MQ), 1070 Wien

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Der Verein Betonmarketing Österreich sowie das Architekturzentrum Wien
laden zur Veranstaltung

BETON FÜR DIE ZUKUNFT

PROGRAMM:

  • 18:00 Uhr: Begrüßung
    Mag. Angelika Fitz, Direktorin Architekturzentrum Wien (Az W)
    DI Gernot Brandweiner, Präsident Betonmarketing Österreich (BMÖ)
    „10 Jahre Betonmarketing Österreich“

  • 18:10 Uhr: Fachreferate
    Betonmarketing Österreich und OFROOM laden internationale Innovatoren ein, im
    Pecha Kucha Format Betoninnovationen im Kontext des Brutalismus vorzustellen.

  • 19:00 Uhr: Get-Together mit Getränken und Buffet

  • ab 19:30 Uhr finden Führungen durch die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ statt.

VORTRAGENDE:

  • Sergej Rempel (D) - solidian GmbH 
    Betonsanierung – Solidian ist Hersteller von Textilen Geweben aus Carbon und Glasfaser für Textilbeton. In Sanierungs- und Instandhaltungsprojekten beweist sich die Technologie mit geringsten Aufbauhöhen bei maximalster Leistung. Am Beispiel der Sanierung der Dachkonstruktion des Mariendoms in Neviges wird die Technologie konkret an einer Architektur des Brutalismus vorgestellt.

  • Kaspar Hauser (CH) - Synfola GmbH 
    Betonkosmetik – Für eine gute Betonkosmetik bietet der Schweizer Entwickler Synfola ein System, das maximale optische Variabilität leisten kann. Materialstärken von 0,01 bis 20 mm sind möglich, eine Deckkraft von 20 bis 100% sowie ein breites Farbspektrum über Spezialpigmente. Das System ist auf zementöser Basis und rein mineralisch.

  • Christian Freilinger (A) - Opticrete 
    Betonschutz, Betongestaltung – Die Nachhaltigkeitsfrage ist unmittelbar an das Thema der Dauerhaftigkeit geknüpft. Wasserglas hat sich als Material und Technologie mit einer Lebensdauer von über 4000 Jahren längst bewiesen. Die verkieselnde Wirkung von Wasserglas war bereits den Ägyptern bekannt. Am Beton werden die Möglichkeiten des Einsatzes gerade erst erforscht. Wasserglas und Beton gehen eine chemische Reaktion ein, die in einer stoffreinen Verbindung resultiert. Festigkeiten werden erhöht, Pigmente direkt in die Betonmatrix eingearbeitet und Resistenzen gegen diverse chemische Substanzen erzielt.

  • Arno Richter (D) - TU Berlin
    Monolithisches Bauen mit Beton – Das Institut von Prof. Mike Schlaich der TU Berlin hat den Begriff Infraleichtbeton geprägt. Infraleichtbeton beschreibt einen Beton, der bei Rohdichten zwischen 600 – 800 kg/m³ ein außerordentlich gutes Verhältnis zwischen Wärmedämmleistung und Tragfähigkeit hat. Für ein monolithisches Bauen mit Beton werden in neuen Lösungen inhomogene und multifunktionale Bauteile entwickelt, die sowohl wärmedämmende als auch tragende Aufgaben übernehmen. Zudem wird der Infraleichtbeton in einem aktuellen Bauprojekt auch im Geschossbau angewandt.

  • Corinna Uphaus (D) - ReckliSichtbeton – Die Gestaltung der Betonoberfläche im Brutalismus reicht von einfachen, rohen Holzschalungen bis hin zu aufwändigst und händisch nachbearbeiteten Strukturen. Reckli ist seit exakt 50 Jahren Hersteller von speziellen Matrizen für Sichtbeton. Neben einer breiten Auswahl von Standard Designs bietet das Unternehmen Individualllösungen an, wie am Beispiel des Vorarlberger Landesmuseums eindrucksvoll zu erleben ist. Auch grafische Gestaltungen können über die Artico-Matrize großflächig eingearbeitet werden.

  • Thomas Teichmann (D)G.tecz
    Sichtbeton, Zukunftstechnologien – UHPC – Ultra High Performance Concrete ist die Königsklasse der Betone. Neben den konstruktiven Höchstleistungen vermag das Material Texturen im Nanometerbereich abzubilden und Pigmente satt in die Matrix einzubinden. Die in Kassel ansässige Forschergruppe G.tecz entwickelt optimierte Beton und UHPC Rezepturen anhand algorithmischer Berechnungen auf Basis lokaler Rohstoffressourcen und konkreter Anforderungen. G.tecz ist ein globaler Innovationstreiber für zementgebundene Entwicklungen.

  • Daria Kovaleva (RUS/D) - ILEK Stuttgart 
    Zukunftstechnologien - Das ILEK in Stuttgart legt in den Forschungsarbeiten zum Beton einen Schwerpunkt auf den von Prof. Werner Sobek definierten «Gradientenbeton». Maximale Festigkeit und maximale Porosität werden optimiert und mittels Leichtzuschlägen, Hohlkugeln aus Beton oder Hohlräumen in einen fließenden Überganggebracht. Am Beispiel des jüngst präsentierten „Rosenstein Pavillons“ wird die Machbarkeit einer extrem porösen, sehr leichten Betonkonstruktion, geformt mittels sandgefrorener Schalung, vorgestellt.

  • Tomás Méndez Echenagucia - ETH Zürich
    Zukunftstechnologien – Digitales Design und digitale Fabrikation verändern Machbarkeiten und Kompetenzen im Bauwesen. Planung und Ausführung sind über die digitale Schnittstelle direkt miteinander verbunden. Am Beispiel druckbeanspruchter Deckensysteme stellt das Institut von Philipp Block an der ETH Zürich Innovationen vor, in dem Analysen historischer Bauten, Hochleistungs-Tragwerke und digitale Fabrikation zusammen treffen. Resultat ist die Einsparung von 70% an Masse und Gewicht.

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