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VÖB: Intelligente Betonfertigteile ermöglichen umweltfreundlichen Einsatz von Baumaterialien

 

Wien, am 14. Jänner 2021. Bauen mit vorgefertigten Bauteilen ermöglicht ein effizientes und kostengünstiges Bauen. Durch den Einsatz moderner Robotertechnologie werden diese Bauteile noch präziser und schneller gefertigt: Das bringt für Bauherren mehr Kosten- und Planungssicherheit. Nun werden sie auch umweltfreundlicher: „Vorgefertigte Bauteile werden mit einem Barcode versehen und dadurch zunehmend "intelligenter" – sie können so leichter wiederverwertet werden und verbessern so die Ökobilanz von Gebäuden, die auf diese Weise errichtet werden“, erklärt Thomas Mühl, Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB).

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Indoor-Fertigung auf Palettenumlaufanlagen © Oberndorfer
 

Die österreichischen Fertigteilwerke können durch die Automatisierung und die Robotertechnologie auf die steigende Nachfrage in der Produktion von vorgefertigten Bauteilen schnell und effizient reagieren. Insbesondere die innovative Produktionsweise wie die Indoor-Fertigung auf Palettenumlaufanlagen gewährleistet höhere Maßhaltigkeit, immer kürzere Vorlaufzeiten sowie gleichbleibende Herstellungsbedingungen. Dies ist etwa am Beispiel von Doppelwänden, einem häufig eingesetzten vorgefertigten Bauteil, sichtbar. „Die österreichischen Fertigteilwerke sind mittlerweile imstande, rund zwei Millionen Quadratmeter Doppelwände im Jahr zu produzieren“, sagt Bernd Huber, Gebietsleitung Vertrieb bei der Franz Oberndorfer GmbH & Co. KG. „Die fortschreitende Automatisierung unterstützt die Produktion, indem sie mittlerweile manche Produktionsabschnitte vollautomatisch übernimmt. Dadurch sind u. a. eine hohe Präzision oder immer kürzere Produktionszeiten möglich. So können Doppelwände heute innerhalb von nur wenigen Wochen nach ihrer Bestellung bereits geliefert werden. Damit schaffen wir eine notwendige Planungs- und Kostensicherheit, die dem Bauen vor Ort nicht nachsteht“, sagt Huber. Die Zukunft der Fertigteilproduktion liegt laut Huber auch in der weiteren Nutzung der Digitalisierung, besonders bei den sogenannten intelligenten Bauteilen. „Intelligente Bauteile, die mit einem Barcode versehen sind, können nachverfolgt und zielgerichtet recycelt werden. In Zukunft werden so auch Grundprodukte wie Zement oder die Bewehrung nachverfolgbar“, erklärt Huber.
 
Standards und Servicequalität gewährleisten
Neben dem hohen Produktionsstandard samt umfassender Automatisierung ist der Einsatz von vorgefertigten Bauteilen – besonders von Doppelwänden oder vorgespannten Hohldielendecken als häufig eingesetzte Produkte – heutzutage ebenfalls mit hohen Standards verbunden. „Erfolgreich ist der Einsatz dann, wenn das spezifische Können der Elemente, beginnend von der grundsätzlichen Entscheidung für diese Bauweise dann auch in der Planung und vor allem auch in der praktischen Umsetzung am Bauplatz verwirklicht wird. Das betrifft insbesondere die Schnittstelle auf der Baustelle, wo die einzelnen Elemente zu einem in sich stimmigen Gesamttragwerk gefügt werden. Gerade darauf ist immer besonders zu achten“, erklärt Hans Spreitzer, Zivilingenieur für Bauwesen.
 
Über diese und andere Themen wurde beim letzten Expertenforum Beton diskutiert, das als Webinar vom Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Österreichischer Zementindustrie und der Peikko Austria GmbH organisiert wurde. Dieses Webinar und darüber hinausgehende Informationen über das Expertenforum Beton: Webinar Serielles Bauen Downloads

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