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Betonleitwände: sicher unterwegs

Betonleitwände: sicher unterwegs

Foto: © REBLOC GmbH

Die Aufgabe von Betonleitwänden ist es, von der Fahrbahn abkommende Fahrzeuge aufzuhalten und umzulenken, um die Unfallfolgen so gering wie möglich zu halten. Mittlerweile haben die führenden Hersteller von Betonleitwänden innovative Produkte in diesem Bereich entwickelt, die praktisch für alle Einsatzfälle und Platzsituationen individuelle Lösungen bieten.

Betonleitwände retten Menschenleben – dies zu behaupten, wäre keinesfalls übertrieben. Auf Autobahnen verhindern sie etwa ein Durchbrechen auf die Gegenfahrbahn oder ein Abstürzen von Brücken. Außerdem schützen temporäre Betonleitwände Personen im Baustellenbereich. Betonleitwände – auch Fahrzeugrückhaltesysteme genannt – werden grundsätzlich an jenen Stellen errichtet, an denen es für die Insassen besser ist, wenn das Fahrzeug gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem prallt und nicht von der Straße abkommt.

Ein anschauliches und zugleich beeindruckendes Beispiel dafür kommt aus dem Süden Spaniens: Die imposante Brücke Puente de Cadiz verbindet dort das Hafengebiet Puento Real mit der Stadt Cadiz. Hier sorgen Betonleitwände aus Fertigteilen von Rebloc für eine insgesamt 7 Kilometer lange Abtrennung der Gegenfahrbahn im Mittelstreifen.


Schutz bei minimalem Platzbedarf

Betonleitwände aus Fertigteilen gewährleisten höchsten Durchbruchschutz bei minimalem Platzbedarf. Ein maßgeblicher Vorteil von Betonleitwänden ist ihre hohe Lebensdauer – als dauerhaftes Produkt benötigen sie praktisch keine Wartung. Nach schweren Unfällen können beschädigte Elemente einfach an jeder Stelle der geschlossenen Kette ausgetauscht werden.

Moderne Betonleitwände aus Fertigteilen werden bevorzugt frei aufgestellt, im Untergrund verdornt oder auf Brücken verankert – die Montage erfolgt rasch und witterungsunabhängig. Das wesentlichste Kriterium für die Auswahl von Betonleitwandsystemen ist die erforderliche Aufhaltestufe sowie der benötigte Platzbedarf (Wirkungsbereich). Rebloc verfügt weltweit über das erste Fertigteil-System mit höchster Aufhaltestufe H4b, welches sowohl als Streckensystem als auch auf der Brücke lediglich 0,8 m Platz inklusive der dynamischen Verschiebung benötigt.


Innovation liegt in Kombination

Ein neuer Trend im Straßen- und Brückenbau ist, Betonleitwände mit anderen Funktionen zu kombinieren, z. B. mit Lärmschutzwänden. Diese Kombination aus Fertigteilen ist ebenso frei aufgestellt und platzsparend und eignet sich vor allem für den städtischen Bereich. Doch hier hören die Innovationen ja nicht auf: ein neues Produkt von Rebloc – speziell für Baustellen entwickelt – kombiniert temporäre Betonleitwände mit einem integrierten Aufsatzzaun: Hier funktionieren Betonleitwände nicht nur als Rückhaltesystem, sondern auch als Arbeits-, Sicht- und Spritzschutz. Eine andere Innovation mit geringer Systembreite eignet sich für den Einsatz entlang vertikaler Wände, zum Beispiel in Tunnels. Wie sich der Verkehr und die Verkehrssicherheit ändern, so ändern sich auch die Fahrzeugrückhaltesysteme – hier scheint der Innovationsdrang geradezu unerschöpflich zu sein.

Betonleitwände auf der Puente de Cadiz (Spanien)Betonleitwände auf der Puente de Cadiz (Spanien)

Foto: © REBLOC GmbH

Betonleitwände werden oft mit Lärm- oder Sichtschutz kombiniert.Betonleitwände werden oft mit Lärm- oder Sichtschutz kombiniert.

Foto: © REBLOC GmbH


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