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Videospiel-Architektur deluxe: Digitaler Brutalismus

 

Videospiel-Architektur deluxe: Digitaler Brutalismus

Fotos: © Remendy/Dead End Thrills


Digitaler Brutalismus als Architektur in Video Games

„Control“ und sein soeben erschienenes DLC „Foundation“ sind die prominentesten Beispiele, aber auch andere Spiele feiern die Architektur des Rohbetons. Ein Rundgang zu virtuellen Denkmälern.

Nein, das ist kein flacher Videospiele-machen-gewalttätig-Gag: Brutalismus und Videospiele, das passt zusammen. Mit „Brutalität“ hat das aber nur etymologisch zu tun, denn die umstrittene Architekturrichtung des 20. Jahrhunderts bezieht ihren Namen nicht von der vermeintlich brachialen Anmutung, sondern vom „béton brut“, französisch für - Rohbeton.

Brutalismus, das heißt einfache, wuchtige Formen, monumentale Größe und gewissermaßen proletarische Erhabenheit. Zwischen den 50er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden weltweit brutalistische Gebäude, viele davon in kommunistischen Ländern. Irgendwann geriet die Betonarchitektur in Verruf, irgendwann später wurde sie wieder hip. In Videospielen entfaltet sie ganz besonderen Reiz.

Brutalistische Bauwerke zu besuchen ist derzeit etwas schwierig - deshalb und anlässlich der Veröffentlichung von „Foundation“, des ersten DLCs für Remedys „Control“, ein kleiner Spaziergang zu ausgewählten Highlights des virtuellen Brutalismus.

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Autor: Rainer Sigl

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